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Man lebt

Guten Abend Gmeinde. Meinem Versprechen mehr zu schreiben bin ich wohl nicht so ganz treu gebkieben

Guten Abend Gemeinde. Meinem Versprechen mehr zu schreiben bin ich wohl nicht so ganz treu geblieben. Sollen wir nun ach einem Grund suchen oder dass einfach so stehen lassen? Ich bin mir selbst nicht schlüssig. Ich würde ja gern, aber da kommen Faktoren ins spiel die dann doch eine Rolle spielen.
Erstens geht es da um meine Mutter. Selbige hat das Krankenhaus die Letzen Wochen doch dann einige Male besucht. Der verminderte Allgemeinzustand war der Grund. Natürlich war es mir dann wichtig jeden Tag in das Spital zu besuchen und mich zu erkundigen wie es denn aussieht. War auch nett. Solange Sie auf Station war. Alles war ok, sie ist Vital, wach und hatte kraft. Mittlerweile sieht das aber wieder anders aus. Mama is zu Hause, der Meinung verpflichtet alles machen zu müssen. Haushalt, essen etc. Das Ergebnis, Man ist am Abend müde. Schläft ein. Sogar mit Zigarette in der Hand. Was mich natürlich neben meinem Beruf wieder Kraft kostet. Auspassen. Bereitstehen wenn was ist. Jeden Tag mit allem rechnend.

Das Kostet Kraft. Und das nicht mal wenig. Gleichzeitig muss man im Job immer funktionieren. Das erwartet man von einem. Klar habe ich auch jemandem zum Reden. Nur akut helfen tut das nicht. Das ist auch schwer, weil man sich da dann doch irgendwo festgefahren hat.

Fragen die ich mir selbst stelle…
Wie geht’s weiter?
Was kommt auf mich zu?
Wie verarbeite ich das?

Erkenntnisse, die belasten.
Gefühle für jemand ohne Chance.
Klammern an vergnagenes die Abgeschlossen haben.
Ängste für due Zukunft.

Ich kann mich klammern an gewisse Dinge, ob mir das hilft ist eine andere Frage.

2 Comments

  1. der Peter
    der Peter 31. Oktober 2018

    Als ähnlich Betroffener, kann ich dazu im Moment nur den Rat geben, sich mit einem Arzt des Vertrauens, der Überleitungspflege des Krankenhauses oder einer ähnlichen Beratungsstelle in Verbindung zu setzen.
    Menschlich gesehen, ist das alles nicht so einfach. Als Mensch möchte man offenbar nicht mit Problemen oder Defiziten konfrontiert werden. Wenn etwas nicht mehr so ist, wie es einmal war, möchte man nicht darauf angesprochen werden. Andererseits kann das Verhalten, das man an den Tag legt, bereits ein stummer Hilfeschrei sein.
    Ich selbst habe bemerkt, dass es irgendwann einen Punkt gibt, an dem man selbst nicht mehr das Know How, die Kraft oder das Verständnis dafür hat – man steht zu nahe an der Sache dran!
    Dann sollte man sich Hilfe besorgen. Klingt alles sehr einfach, ist es aber nicht. Man will eigentlich keine anderen Menschen in sein Leben, in seine Wohnung, in sein Umfeld lassen. Muss man auch nicht. Zumindest nicht am Anfang.
    Hol dir Hilfe von einem Arzt oder der Überleitungspflege im Krankenhaus. Die können auch psychologische Hilfe geben. Deine Mum hat Jahrzente alles gemacht, gemanagt, geregelt, etc. Jetzt ist jedoch offenbar der Zeitpunkt gekommen, an dem sie Dinge nicht mehr regeln kann, nicht mehr machen kann, nicht mehr „funktioniert“ wie früher.
    Du kannst nicht alles ersetzen, nicht alles übernehmen, sie nicht rund um die Uhr pflegen, etc. Ich kann es auch nicht. Ich habe auch lernen müssen, nicht alles machen zu können oder zu müssen!
    Lass ihr ihr Leben. Lass ihr ihre Selbstständigkeit, ihre „Arbeit“, ihrs Selbstbestimmung, aber stell dich in Gedanken daneben und sei da, wenn sie etwas braucht.
    Klingt alles sehr Klug und wichtig!? Ist es aber nicht… Ich musste es selbst gerade lernen und darf auch noch weiter lernen!
    Kopf hoch! Und ich sage jetzt den blödesten Satz, den man sagen kann nicht! (Das wird schon wieder)

    • Princetux
      Princetux 5. Dezember 2018

      Dein Text ist sehr gut und auch sehr Hilfreich, habe ich Dir doch ähnliche Tipps auch schon gegeben. Einfach ist das ganze nicht, Möchte man ja nicht all zu sehr eingreifen. tut man es doch erntet man für seine Fürsorge dann Streit oder zumindest ein spitzes Kommentar. Wo zieht man die Grenze. Wann muss man auch mal Arschloch sein. Eine Grenze die ich bis jetzt nicht wirklich gefunden habe. Man wurschtelt halt weiter, so sehr es einen auch belastet. Und hofft eben das man es aushalten kann.

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